2002

Bauherr:
SBB / Stadt Winterthur

Bearbeitung:
Peter Stutz, Thomas Hauck

Wylandbrücke, Winterthur

Die neue Konstruktion ersetzt eine 1876 erbaute Fachwerkbrücke. Da auch durch eine Sanierung die Sicherheitsanforderungen nicht einzuhaltenden waren, wurde das Objekt aus dem Denkmalschutz entlassen - mit der Verpflichtung einer hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität der neuen Konstruktion. Die Brücke verbindet zwei Quartiere miteinander; die Gartenstadt im Süden mit dem Industriequartier des Sulzerareals im Norden. Als Referenz an die Geschichte und den Ort wurde wiederum ein Fachwerk geplant. Der Zweifeldträger überspannt 62 und 42 Meter, im Gegensatz zur alten Brücke, die auf sieben Stützen auflag. Ein transparentes Stahlgewebe bildet die seitlichen Sicherheitsabschlüsse und erlaubt den Verzicht auf Schutzdächer, welche die Wirkung der schmalen Brücke stark beeinträchtigt hätten. Nachts setzt ein Beleuchtungsband das Fachwerk in Szene.